Was sind Casino Umsatzbedingungen? Und geht das auch ohne? Erklärung


Der Markt für Online-Casinos boomt. Die Glücksspielbranche verzeichnet seit Jahren fantastische Zuwachsraten bei Umsatz und Kundenzahl. Offenbar haben die Spieler die Vorzüge des Onlinespiels im Vergleich zu den doch immer etwas steif und abgehoben wirkenden Spielcasinos entdeckt. Vor dem eigenen Bildschirm ist weder ein Sakko und eine Krawatte nötig, noch muss man sich ans Rauchverbot halten. Sperrstunden sind schon gar nicht von Interesse. Insofern ist es wenig verwunderlich, dass viele den bequemen Weg wählen, um ihr Bedürfnis nach Nervenkitzel zu befriedigen. Doch in einer Branche mit dieser Konkurrenz bedarf es einer ordentlichen Portion an Kreativität, um Kunden an- bzw. von Konkurrenten wegzulocken. Die Glücksspielbranche behilft sich hier sehr gerne mit dem Instrument der sogenannten Einzahlungsboni.

Was sind Einzahlungsboni? Erklärung

Ein Einzahlungsbonus ist eine Gutschrift, die das Casino zusätzlich zur getätigten Einzahlung auf das Spielerkonto gewährt. Diese liegt üblicherweise bei 100-200 % der Einzahlungssumme und wird bei einem bestimmten Betrag gedeckelt. Damit verbunden sind in der Regel die Umsatzbedingungen. Es gibt aber auch Wege, diese zu umgehen. Beste Casinos ohne Umsatzbedingungen sind natürlich trotzdem seriös, bieten einen guten Kundenservice und eine breite Auswahl an Casinospielen. Diese Boni werden gewährt, um sich von der großen Konkurrenz in diesem Marktumfeld abzuheben und dem Spieler, der in der Regel ja kein Millionär ist, einen besonderen Anreiz zu geben. Daher bieten Online-Casinos fast immer sehr großzügige Boni für die Ersteinzahlung von Neukunden an. Manchmal kommen aber auch bestehende Kunden im Rahmen von Sonderaktionen in den Genuss von Einzahlungsboni.

Was versteht man unter Umsatzbedingungen?

Die Umsatzbedingungen der Casinos sehen vor, dass der gewährte Bonusbetrag erst mehrfach umgesetzt, also in Spielen eingesetzt werden muss, bevor dieser in Echtgeld umgemünzt wird und zur Auszahlung gelangen kann. Dieser Faktor kann ganz unterschiedlich ausfallen. In der Regel bewegt er sich zwischen 25 und 50. Bei einem gewährten Bonus von 100 % auf eine Einzahlung von 100 Euro und einem erforderlichen Umsatz von 30 x Bonus muss der Spieler also 3.000 Euro umsetzen, bevor er sich den Bonusbetrag auszahlen lassen kann. Manchmal bezieht sich der Faktor auch auf den Bonus plus den einbezahlten Betrag. In diesem Fall wären dann 6.000 Euro umzusetzen.

Alternativen

Da die Boni häufig sehr schwer freizuspielen sind und viele Spieler diesen schon vor Erreichen der Umsatzbedingungen wieder verzockt haben, gehen einige Casinos mittlerweile dazu über, Alternativen anzubieten.

– Freispiele: Gewinne aus Freispielen an Slots gelten meist als Bonusguthaben und unterliegen daher den Umsatzbedingungen. Es gibt aber einige Casinos, die diese Gewinne sofort als Echtgeld klassifizieren und dementsprechend auch sofort ausbezahlen.

– Cashback: Mit der Cashback-Variante bietet das Casino dem Spieler an, einen Teil seines verlorenen Geldes innerhalb eines bestimmten Zeitraums wieder zurückzuerhalten. Daran sind keinerlei Bedingungen geknüpft. So gesehen ist diese Option wahrscheinlich die fairste. Das Casino trägt kein Risiko, da es sich ja sowieso um vorher verlorenes Geld handelt und der Spieler freut sich über die Rückerstattung seines Einsatzes. Dieses Geld bleibt auch immer auszahlbar.

– Treuepunkte: Dieses System begünstigt Vielspieler. Wer viel spielt und umsetzt, erhält viele Treuepunkte analog zu seinen Einsätzen. Diese Treuepunkte können dann in ein Cashback-Guthaben umgewandelt werden und unterliegen auf diese Art ebenfalls nicht den Umsatzbedingungen.

Autor: Pierre von BedeutungOnline

Hallo, ich bin Autor und Macher von BedeutungOnline. Bei BedeutungOnline dreht sich alles um Worte und Sprache. Denn wie wir sprechen und worüber wir sprechen, formt wie wir die Welt sehen und was uns wichtig ist. Das darzustellen, begeistert mich und deswegen schreibe ich für dich Beiträge über ausgewählte Worte, die in der deutschen Sprache gesprochen werden. Seit 2004 arbeite ich als Journalist. Ich habe Psychologie und Philosophie mit Schwerpunkt Sprache und Bedeutung studiert. Ich arbeite fast täglich an BedeutungOnline und erstelle laufend für dich neue Beiträge.


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