Was bedeutet „No Pasarán“ auf deutsch? Übersetzung, Bedeutung

„No Pasarán!“ ist spanisch und bedeutet auf deutsch: „Sie werden nicht durchkommen!“ – verkürzt zu: „Kein Durchkommen!“

Der Ruf „No Pasarán!“ wird heutzutage von Demonstranten verwendet, die gegen Demonstrationen rechter Parteien und Organisationen demonstrieren. Der Satz „No Pasarán!“ steht unter anderem dafür, dass eine Demonstration rechter Parteien durch Blockaden blockiert bis verhindert werden soll.

Der Schlachtruf „No Pasarán!“ steht für Widerstand und ist eine Aufforderung die Demokratie gegen rechte Parteien und Organisationen zu verteidigen. Unter Linken und Antifaschisten ist der Spruch „No Pasarán!“ verbreitet. In Spanien ist „No Pasarán!“ ein Symbol der spanischen Linken. Auch der Schlachtruf „Alerta Alerta Antifascista“ („Barista Barista Antifascista“) wird oft verwendet.

In den sozialen Medien wird der Hashtag #NoPasaran verwendet.

Woher kommt „No Pasarán“? Wortherkunft, Geschichte, Bedeutung

Der Satz „No Pasarán!“ stammt von der spanischen Kommunistin und Politikerin der Arbeiterbewegung Dolores Ibárruri.

Während des spanischen Bürgerkriegs in den Jahren 1936 bis 1939 unterstützte Dolores Ibárruri die Truppen der spanischen Republik gegen die Truppen des Faschisten und späteren spanischen Diktators Franco.

Als die spanischen Faschisten im Juli 1936 gegen die spanische Republik putschten und die Hauptstadt Madrid erobern wollten, rief Dolores Ibárruri zur Verteidigung der Demokratie und der Hauptstadt auf. In ihrer berühmten Rede verwendete sie die Aufforderung „¡No pasarán!“, welche schnell zum Schlachtruf der spanischen republikanischen Arbeiter, Bauern und Intellektuellen wurde. Mit ihrer „¡No pasarán!“-Rede mobilisierte sie republikanische Truppen und stärkte sie die Moral. Dolores Ibárruri rief mit „¡No pasarán!“ zum Kampf gegen Faschisten und den Faschismus auf.

Die Reden von Dolores Ibárruri wurden über das Radio verbreitet und erreichten so viele Teile der Bevölkerung. Von der „¡No pasarán!“-Rede von Dolores Ibárruri gibt es keine Audio-Aufzeichnung.

Die „¡No pasarán!“-Rede endete mit „¡No pasarán!“. In den Sätzen woher, sagte Dolores Ibárruri, dass die kommunistische Partei Arbeiter, Bauern und Intellektuelle zum Kampf gegen Feinde der Republik und Feinde der Freiheit ruft. Ihre Rede endete mit: „Es lebe die Volksfront! Es lebe die Einheit aller Antifaschisten! Es lebe die Republik des Volkes! Die Faschisten werden nicht durchkommen! No pasarán!

Über Dolores Ibárruri und No Pasarán

Zum Zeitpunkt der Rede war Dolores Ibárruri Abgeordnete der Kommunistischen Partei Asturiens im spanischen Abgeordnetenhaus „Cortes Generales“. 1933 wurde in das Abgeordnetenhaus gewählt.

Als der spanische Bürgerkrieg 1939 verbei war, floh Dolores Ibárruri erst nach Algerien, dann nach Paris und letztendlich nach Moskau. Dort lebte sie bis 1977 und kehrte erst im gleichen Jahr nach Spanien zurück. Der Diktator Franco starb im Jahr 1975.

1966 veröffentlichte Dolores Ibárruri ihre Autobiografie. Diese trug den Namen „¡No Pasarán!“

Dolores Ibárruri lebte vom 9. Dezember 1895 bis 12. Novemeber 1989.

Eine Arte-Doku über die „¡No Pasarán!“-Rede von Dolores Ibárruri findest du hier.

Übrigens: Schon im ersten Weltkrieg nutzten die Franzosen den Ausruf „No pasarán!“ als Aufforderung an ihre Soldaten Frankreich zu verteidigen.

Grammatik von No Pasarán: Bedeutung und Übersetzung

Das „No“ ist die Verneinung und bedeutet „nicht“, „keine“ oder „keine“.

„Pasarán“ ist die Dritte-Person-Plural-Futurform (Futuro) des Verbs „pasar“. Das spanische Verb „pasar“ bedeutet auf deutsch: passieren, eintreten, hereinkommen, hineingehen.

Auf englisch bedeutet „No Parasán“: „They shall not pass“.

Verbreitung von „No Pasarán“

„No pasarán“ ist ein Lied von Reincidentes.

„No pasarán“ ist ein Lied von El Quinto Regimiento.

„No Pasaran“ ist ein Lied von AK-47.

„No Pasaran“ ist ein Video der deutschen Gruppe K.I.Z.

„NO PASARAN“ ist ein Dokumentarfilm vom Regisseur Daniel Burkholz. Der Film erschien am 1. September 2014. Im Film wurden Zeitzeugen des spanischen Bürgerkriegs, die gegen den Faschismus gekämpft haben, besucht und interviewt.

„‚¡No pasarán!‘: Vorarlberg und der Spanische Bürgerkrieg“ ist ein Buch von Severin Holzknecht.

„Es ist besser, stehend zu sterben, als kniend zu leben! No pasarán!“ ist ein Buch von Götz Eisenberg.

„No pasaran, le jeu“ ist ein Buch von Christian Lehmann.

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