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Was heißt „Arigato“ auf deutsch?, Danke auf japanisch? Übersetzung, Bedeutung, Aussprache erklärt

„Arigato“ ist japanisch und bedeutet auf deutsch „Danke“.

„Arigato“ ist in Japan eine ungezwungene und legere Art Danke zu sagen. Unter Familienmitgliedern und Freunden wird „arigato“ gesagt. Zu Personen mit höherem Status sollte nicht „arigato“ gesagt werden, sondern „domo arigato“ oder „arigato gozaimasu“.

Die japanische Schreibweise ist „arigatō“ und ありがとう.

Arigato wird wie folgt ausgesprochen: „Ah-ri-gah-toh“.

Weitere Formen von Arigato sind:

Was bedeutet „Domo arigato“ auf deutsch? (Übersetzung)

„Arigato“ kann zu „Domo arigato“ gesteigert werden. „Domo arigato“ heißt auf deutsch: „Vielen Dank“. („Domo“ heißt auf deutsch so viel wie „sehr“ bzw „sehr viel“.)

Teils wird auch nur „Domo“ gesagt. „Domo“ ist noch informeller als „arigato“ und sollte nur unter Freunden gesagt werden.

Was bedeutet „arigato gozaimasu“ auf deutsch? (Übersetzung)

Eine höflichere Form von „domo arigato“ ist „Arigato gozaimasu“. „Arigato gozaimasu“ kann sinngemäß auf deutsch als „Ich dank ihnen“ oder „Ich danke ihnen herzlich“ übersetzt werden. „Arigato gozaimasu“ wird zu Personen mit höherem Status gesagt.

„Arigato gozaimasu“ wird auf japanisch wie folgt geschrieben: ありがとうございます.

Eine noch höflichere Form ist „domo arigatou gozaimasu“. Dies wird bei offiziellen Anlässen und stets zu Personen mit höherem Status gesagt.

Wer auf „arigato gozaimasu“ antworten möchte, sagt „Douitashimashite“. Es bedeutet „Danke“.

Was bedeutet „arigato gozaimashita“ auf deutsch? (Übersetzung)

Die Vergangenheitsform von „arigato gozaimasu“ ist „arigatou gozaimashita“. Es wird gesagt, wenn jemand etwas in der Vergangenheit getan hat, für dass man sich bedanken möchte. Diese Vergangenheit braucht nur wenige Momente zurückliegen.

„Gozaimasu“ ist ein Verb und wird in der Vergangenheitsform zu „gozaimashita“. Das „-u“ wird durch „-ita“ ersetzt.

Weitere Formen von Arigato

Wer den Dank im Sinne von dir „Danke gleichfalls“ erwidern möchte, sagt „arigato anata mo“.

Weitere „Arigato“-Schreibweisen sind: Arigatou und Arigatoo

Statt „arigato“ kann auch „Ookini“ gesagt werden. Es bedeutet auch „Danke“.

Eine phonetische Übertragung des englischen „Thank you“ ist „Sankyu“. Es wird in Japan von jüngeren Menschen gesprochen.

Weitere Bedeutung von „(Domo) Arigato“

Axel Arigato ist ein Modelabel, welches Wert auf ein besonderes Design legt.

Filme: Arigato

  • „Arigato“ ist ein 2012 veröffentlicher niederländischer Film.
  • „Arigatō“ ist ein Manga von Naoki Yamamoto. Es erschien zwischen 1994 und 1995.
  • „Domo Arigato“ ist ein japanischer 3D-Film.

Musik: Arigato

  • „Domo Arigato“ ist ein Album von The Durutti Column.
  • „Arigato“ ist ein Album von John Davis.
  • „Arigato“ ist ein Album von Hank Jones. Es erschien 1976.
  • „Arigatō“ ist ein Album von Hatsune Okumura. Es erschien 2008.
  • „Arigatō“ ist ein Album von Miyuki Nakajima. Es erschien 1977.
  • „Domo arigato“ ist ein Lied von You Make Me Feel.
  • „Arigato“ ist ein Album von Ardian Bujupi. Es wurde 2018 veröffentlicht.

„Arigato“ ist ein Lied von folgenden Künstlern:

  • Ardian Bujupi
  • Claver Gold & Dj West
  • En?gma
  • Highsnob
  • Julie Bergan
  • May Wave$

Weitere Bedeutung und Verbreitung vom Wort „arigato“

Das „Arigato“ ist ein Restaurant/Klub in Stuttgart.

Was bedeutet „Yatta“ auf deutsch? (japanisch)

„Yatta“ (japanisch: やった) ist ein japanischer Ausruf, der sinngemäß auf deutsch bedeutet: „Ich habe es geschafft!“, „Wir haben es geschafft!“, „Okay“, „Geschafft!“, „Fertig!“, „In Ordnung“, „Es ist getan!“, „Juhu“, „Hurah!“ oder „erledigt“. (In der japanischen Sprache wird nicht zwischen dem Singular und Plural der ersten Person unterschieden.)

„Yatta“ wird gesagt, wenn eine schwere Aufgabe erledigt ist und man sich über den eigenen Erfolg sehr freut. „Yatta“ wird in der Regel nach einer großen Anstrengung, Hürde oder Herausforderung gesagt.

„Yatta“ ist die Vergangenheitsform des japanischen Wortes „yaru“ (japanisch: やる). „Yaru“ wird sinngemäß mit dem Verb „tuen“ (z.B. „ich tue“) übersetzt. Yatta ist die Kurzform des japanischen Wortes „yarimashita“.

Der Ausruf „Yatta“ ist vergleichbar mit dem Ausruf „Heureka“ des Griechen Archimedes. „Heureka“ bedeutet sinngemäß „Ich habe es gefunden!“

Das Gegenteil von „Yatta“ ist „Yattanai“. „Yattanai“ ist die Verneinung von Yatta. Statt „Ich habe es geschafft!“ bedeutet es „Ich habe es nicht geschafft!“

Wie „Yatta“ sich verbreitete

Durch die US-amerikanische Serie „Heroes“ hat sich der Ausruf verbreitet. Die Hauptfigur „Hiro Nakamura“ verwendet oft „Yatta“, um seine Freunde über ein Ereignis auszudrücken.

In der ersten Staffel von Heroes teleportiert sich Hiro auf den Times Square in New York. Dort angekommen, reißt er seine Arme in die Höhe – wie bei einer Siegerpose – und schreit: „Yatta“. Diese Szene wurde vom US-amerikanischen Sender NBC aufgenommen und als Werbesport aufbereitet. In dem Spot sind viele Menschen zu sehen, die ebenfalls ihre Arme in die Luft strecken und „Yatta“ rufen.

Weitere Bedeutungen von „Yatta“

Lied: Yatta von Green Leaves

  • 2001 wurde von der japanischen Comedy-Boy-Band „Happa-tai“ (englisch:Green Leaves) die Single „Yatta“ veröffentlicht. In der japanischen Sketch Comedy Show „Adventures of a Laughing Dog“ wurde das Lied das erste mal vorgestellt.
  • Yatta ist der Name einer Stadt im Westjordanland im Bezirk Hebron
  • Yatta ist der Name einer Agentur für Software-Entwicklung mit Sitz in Kassel und Frankfurt am Main, genannt: Yatta Solutions GmbH

Was bedeutet „Waifu“? Was heißt das?

Der Ausdruck „Waifu“ leitet sich von der japanischen Aussprache des englisches Wortes „Wife“ (zu deutsch: Ehefrau) ab. Als „Waifu“ wird eine ideale, wahre, aber fiktive Traumfrau bezeichnet, die meist einer Figur aus einem Anime, Manga oder Videogame entspricht. Derjenige, der eine Waifu hat, ist ihr treu ergeben und bedingungslos treu.

Als „Waifu“ wird der weibliche Anime-Charakter bezeichnet, den ein Zuschauer als anziehendstens empfindet und zu dem eine gewisse Fanliebe gepflegt wird.

Die Ernsthaftigkeit einer „Waifu“-Beziehung rangiert von einfach nur Spaß haben bis zu einer ernsten Beziehung und sexuellen Fantasien. Auch sollen Anime- oder Manga-Fans dazu neigen, Spiele für ihre Waifu zu veranstalten, die die romantische oder sexuelle Beziehung vertiefen sollen.

„Waifu“ wird in der Otaku-Szene stark verwendet. Auf Seitenschläferkissen und Umarmungskissen (japanisch: Dakimakura) ist die verehrte und geliebte Figur in Lebensgröße gedruckt. Diese Kissen werden auch „Waifukissen“ oder „Waifupillow“ genannt. Aber auch andere Gegenstände oder Bekleidung können bedruckt sein. In Internet-Foren und durch Meme verbreitet sich der Ausdruck.

Ursprung Waifu

Der Begriff „Waifu“ soll aus Anime-Serie „Azumanga Daioh“ stammen, welche 2002 ausgestrahlt wurde. Dort versuchte die Figur „Kimura“ „my wife“ auszusprechen. Jedoch klang das Gesagte wie „Mai waifu“. Aufgrund der japanischen Grammatik, in der Endkonsonanten außer n nicht existieren, wurde das Wort „Waifu“ gebildet. (Statt „f“ verwenden Japaner die Silbe „fu“.)

Das englische Wort „Wife“ für Ehefrau konnte sich in Japan verbreiten, da das traditionelle Wort „Kanai“ für Ehefrau als veraltet empfunden wurde. Die chinesischen Schriftzeichen für „Kanai“ bedeuten „Im Haus“. Der traditionelle japanische Begriff für Ehemann lautet „Shujin“ oder „Danna“. Diese werden mit „Meister“ oder „Herr“ übersetzt.

Was bedeutet „Husbando“?

Wie Waifu leitet sich auch „Husbando“ vom amerikanischen Wort für Ehemann ab: Husband.

„Husbando“ existiert auch in den Varianten: „Huza“ oder „Hasubando“.

Was bedeutet „Senpai“?

Als „Senpai“ (japanisch: 先輩) wird jemand bezeichnet, der länger in einerm Unternehmen angestellt ist, als man selbst.

Der Ausdruck „Senpai“ ist weitverbreitet im japanischen Alltag. Er gilt auch in Organisationen, in der Schule, in Universtitäten, in Abteilungen oder im Sportverein. „Senpai“ existieren überall dort, wo Hierarchien existieren und diese sich unter anderem auch nach dem Alter ordnen. So z.B. werden Schüler als „Senpai“ bezeichnet, wenn diese in einer höheren Schulform sind.

Der Ausdruck „Senpai“ ist dabei die Anrede für die Person, die schon länger im Unternehmen arbeitet, als derjenige der die Anrede verwendet.

„Senpais“ sind Respektpersonen und mit dem Verwenden des Ausdrucks „Senpai“ wird Respekt ausgedrückt.

Der „Senpai“ muss dabei nicht älter sein, als derjenige der in einem Unternehmen angefangen hat. Es zählt lediglich die Zeit im Unternehmen. Das heißt ein 30-Jähriger der vier Jahren in einem Unternehmen gearbeitet hat, ist „Senpai“ für jemanden der 40 Jahre alt und gerade einmal ein Jahr in dem Unternehmen gearbeitet hat.

Das Gegenteil von Senpai ist „Kōhai“. Als „Kōhai“ werden Personen bezeichnet, die nach einem selbst im Unternehmen angefangen haben. Gleichaltrige bezeichnen sich als „Dōhai“.

In Animes und Mangas werden ältere oder fortgeschrittene Studenten als „Senpai“ bezeichnet. Ab der Mittelschule können Schüler von jüngeren als Senpai angeredet werden.

Senpais fungieren oft als Mentoren. Der Ausdruck „Senpai“ kann damit auch sinngemäß mit „Mentor“, „Meister“ oder „Lehrer“ übersetzt werden.

Senpai-Kōhai-Beziehung

Das Prinzip des Senpai regelt die Beziehung zu jüngeren Mitarbeitern  (Kōhai). Der Senpai hat verschiedene Aufgaben, wie z.B. Jüngere in Schutz zu nehmen, sie anzuleiten und sich, um ihr Wohl zu kümmern. Ein Senpai gibt Orientierung, Ratschläge und wirkt als Vorbild. Ein Senpai übernimmt Verantwortung.

Ein Kōhai wird unter anderem von einem Senpai eingeladen, wenn sie etwas gemeinsames trinken gehen. Ein Kōhai zollt dem Senpai Respekt und ist ihm Gehorsam schuldig.

Benimmt sich ein Kōhai  daneben oder schlecht, so wird der Senpai für sein Verhalten verantwortlich gemacht.

Die Senpai-Kōhai-Beziehung durchzieht alle Strukturen in Japan. Überall, wo erfahrene Menschen in eine höheren Position (Senpai) mit jüngeren unerfahrenen Menschen (Kōhai) zusammenarbeiten, beginnen die Erfahreneren als Mentor zu fungieren.

Situation in Europa

In Europa und Deutschland ist diese Beziehung zwischen Meister und Geselle auch bekannt. In Mentoren-Programmen helfen Mentoren ihren Mentees.

Grammatik

Der Ausdruck „Senpai“ kann dabei an den Namen des Senpai angehängt werden. So würde aus „Sanji“ „Sanji-Senpai“. In der Regel wird nur „Senpai“ gesagt.

Nach der alten und nicht revidierten Schrift wird Senpai auch „Sempai“ geschrieben. Dies liegt an der Übertragung des Japanischen und in das Lateinische Alphabet nach dem Hepburn-System.

„Senpai“ setzt sich aus dem Mittel-Chinesischen „sen“ (先) was „Erster“ oder „Früherer“ bedeutet und „hai“ (輩) was „Kollege“ oder „Kamerad“ bedeutet. Damit ist ein „Senpai“ ein früherer Kollege, also jemand der schon länger in der Organisation ist.

Durch Animes hat sich der Ausdruck „notice me senpai“ verbreitet. Damit ist gemeint, dass eine Schülerin oder ein Schüler der Unterstufe sich wünscht von einem Schüler oder einer Schülerin der Oberstufe bemerkt zu werden. Außerdem wird „notice me senpai“ mittlerweile auch in der Fan-Star-Beziehung verwendet – ebenfalls in ähnlicher Absicht, damit der Fan vom Star bemerkt wird.

Was bedeutet „Omakase“?

Omakase (japanisch:  お任せ) ist eine japanische Phrase, die sinngemäß übersetzt bedeutet: „Ich überlasse Ihnen das“. Sie leitet sich vom japanischen Verb おまかせ (makaseru) „anvertrauen“ ab.

Der Ausdruck „Omakase“ wird unter anderen in Sushi-Restaurants verwendet. Mit „Omakase“ wird dem Koch mitgeteilt, dass er das Sushi, seine Zutaten und die Zubereitung selbst aussuchen und darüber entscheiden soll. Der Sushi-Koch kann dann die Zutaten und ihre Zubereitung komplett frei nach seinen Wünsche wählen. Er ist in der Regel bei Omakase nicht durch einen Preis oder ein Menü gebunden. Hier es liegt es nahe, dass er seine Fertigkeiten, die Qualtität seines Essens und die Auswahl der Speisen durch exotische Zutaten zur Schau stellen möchte.

Das bedeutet, dass z.B. exotische Zutaten wie Seeigel, Seegurken oder Seesterne verwendet werden, oder auch noch lebende Tiere wie Garnelen oder Quallen.

Omakase führt auch dazu, dass mehr mit dem Chefkoch geredet wird. Deswegen ist es empfehlenswert seine Sprache zu sprechen.

Wer Omakase bestellt, überlässt die Preisgestaltung dem Chefkoch. Deswegen sollte bei Omakase mit einer ungewohnten Summe gerechnet werden. Teils ist bekannt, dass Omakase ab 60 Euro pro Person aufwärts kostet. Der Preis kommt jedoch auf das Restaurant, seine Leistungen und auch darauf an, wo sich das Restaurant befindet.

Omakase: Portion

Hierbei bereitet dieser in der Regel eine Portion mit zwölf Stücken zu. Der Koch bereitet jedes Stück einzeln zu und serviert diese nach und nach. Hierbei werden erst die leichtverdaulichen Rollen serviert und später die schwerverdaulichen. Unter „Omakase“ wird auch das Grillen, Schmoren und andere Grilltechniken verstanden, nicht nur das gewohnte Sushi mit Reis und rohem Fisch.

„Omakase“ kann dazu führen, dass das Sushi-Essen sehr teuer wird. Wenn der Chefkoch nämlich die freie Wahl der Zutaten hat, so wird er frische und edle Zutaten aussuchen. (Diese sind meist teurer.)

Okimari statt Omakase

Das Gegenteil von „Omakase“ ist „Okimari“. „Okimari“ bedeutet „konventionell“ (japanisch: おきまり) . Dies sind vordefinierte Sushi-Menüs / Standardmenüs mit Festpreis. Wir würden sagen „à la carte“.

Okonomi statt Omakase

Das Gegenstück zu „Omakase“ ist „Okonomi“. „Okonomi“ bedeutet „Nach Geschmack“ bzw. „Nach Belieben“. Bei Okonomi entscheidet der Gast, wie er sein Sushi zubereitet haben möchte.

Sonstiges

„Omakase“ ist der Name eines Albums des Musikers „Dan the Automator“.

„Omakase“ ist der Name eines Albums der Gruppe „Electric Company“.

Was bedeutet „Hara Hachi Bu“? – Iss bis du 80 Prozent voll bist.

„Hara Hachi Bu“ ist ein japanischer Ausdruck und bedeutet wortwörtlich übersetzt „acht Teile von zehn voll“. Damit ist gemeint, dass jemand seinen Magen nur zu 80 Prozent füllen soll. Es ist als Anweisung zu verstehen: Hör auf zu essen, wenn dein Magen zu 80 Prozent gefüllt ist. Dies sorgt für Mäßigung und schützt vor überfressen. Damit ist auch die Hoffnung auf ein langes Leben verbunden.

Der Spruch „Hara Hachi Bu“ wird meist vor dem Essen aufgesagt, damit alle Teilnehmer an diese Weisheit erinnert werden.

Hintergründe

„Hara Hachi Bu“ wird auch Okinawa Diät genannt. Okinawa ist als Ort bekannt, in dem viele Menschen über 100 Jahre alt werden. Auf 100.000 Einwohner kommen rund 50 Hunderjährige. In Deutschland beträgt diese Zahl 17 pro 100.000 Einwohner.

„Hara Hachi Bu“ ist eine Ernährungsweise, die dafür sorgt dass Esser Kalorienreduziert essen und aufhören sobald sich Sättigung und ein Sättiungsgefühl einsetzt. Das führt dazu, dass Esser zwischen 1.800 und 1.900 Kilokalorien pro Tag zu sich nehmen zugenommen.

Außerdem ist die Art und Weise der Nahrungsaufnahme entscheidend. Menschen aus Okinawa haben eine Ernährung, die aus Fisch, Pflanzen, Soja und viel Gemüse besteht. Sie essen moderate Mengen Fleisch. Außerdem sollen sie viel Sport betreiben und ein aktiv Leben führen, was sich ebenfalls positiv auswirkt.

Die Ergebnisse dieses Essverhaltens zeigen sich bei Menschen über dem Lebensalter von 60 Jahren besonders. Ältere Einwohner Okinawas haben einen BMI von 18 bis 22, während ältere Amerikaner einen BMI zwischen 26 und 27 aufweisen.

Wissenschaftler wie Clive McCay haben schon 1930 erkannt, dass eine reduzierte Kalorienaufnahme zu einem verlängerten Leben bei Labortieren führte.

Weiteres

„Hara Hachi Bu“ wird auch „hara hachi bun me“ genannt. Die falsch geschriebene Variante „hari hachi bu“ hat sich mittlerweile auch verbreitet.

„Hara Hachi Bu“ stammt aus der konfuzianischen Lehre.

Was bedeutet „Watashi wa“?

Der japanische Ausdruck „Watashi wa“ (わたしは ) wird mit „Ich“ übersetzt. Der Ausdruck wird verwendet, damit der Sprecher über sich selbst Aussagen treffen kann. (Selbst-referentiell)

Wird der Ausdruck in einem Satz verwendet, so wird damit gezeigt, dass es um den Sprecher geht. Somit kann „Watashi wa“ auch als „Für mich ist,…“, „Mich betreffend …“, „Meiner Ansicht nach…“ oder „Was mich angeht,…“ übersetzt werden.

Der Ausdruck „Watashi“ wird bereits mit „Ich“ übersetzt. Das „wa“ ist eine redudante Verstärung, die zeigt, dass es im restlichen Satz, um den Sprecher geht. Es wird „ha“ () ausgesprochen und mit dem hiragana geschrieben, aber „wa“ geschrieben.

Beispiele:

  • „Watashi wa shinen shinenzu“ bedeutet: „Ich werde nicht sterben.“
  • „Watashi wa otaku desu“ bedeutet: „Ich bin ein Nerd/Geek.“
  • Watashi wa nehongo ga hanasemasen“ bedeutet: „Ich weiß ich, wie man japanisch spricht.“
  • „Watashi wa warui desu“ bedeutet: „Ich fühle mich nicht gut.“ oder „Ich bin krank.“

Unterschied „Watashi wa“ und „Watashi no“

Wie schon im Text erwähnt, zeigt „Watashi wa“ das es im Gesagten, um den Sprecher geht.

„Watashi no“ zeigt Besitz an und gleicht damit Possessivpronomen (Mein, Meins).

Unterschied wa/ga

„Wa“ und „ga“ unterscheiden sich in ihrer Bedeutung. Dazu folgende Beispiele:

  • Watashi ga yatta. (私がやった) (Ich bin derjenige, der es tat.)
  • Yatta no wa watashi da. (やったのは私だ) (Derjenige, der ist es tat, bin ich.)

Beide Sätze bedeuten das gleiche. Der Unterschied ist aber folgender: Vor dem „ga“ oder nach dem „wa“ kommt der wichtige Teil des Satzes.

Das bedeutet, für den obrigens Satzbeginn „Watashi wa“ folgen die wichtigen Informationen erst noch.

Weitere Beispiele:

  • Yatsura ga shinu. (奴らが死ぬ) (Die Gauner sind diejenigen, die sterben werden.)
  • Shinu no wa yatsura da. (死ぬのは奴らだ)  (Diejenigen die sterben werden, sind diese Gauner.)

Trivia

„Watashi wa“ war der Name einer christlichen Pop-Rock-Band aus Kalifornien. Sie war von 2000 bis 2004 aktiv.

„Watashi wa Dance Party“ ist eine US-amerikanische Band aus San Diego, Kalifornien, die Musik der Richtungen J-Punk, J-Pop, Punk, Rock und Skate-Pop macht.

„Watashi wa mita kaiki toshi densetsu“ ist eine japanische Buchreihe. (Inhalt sind unter anderem urbane Mythen über den Tod.)

„Watashi wa arinomama de daijoÌ„bu : Rules of Elsa & Anna“ ist ein japanisches Buch, dass auf Amazon angeboten wird.

Was bedeutet Shouganai / Shikata ga nai auf deutsch? Übersetzung

„Shouganai“ ist ein japanischer Ausdruck dafür, dass Sorgenlosigkeit entsteht, wenn man das Schicksal und das Unveränderliche akzeptiert.

Umgangssprachlich kann „Shouganai“ wie folgt sinngemäß übersetzt werden: „Wenn etwas nicht verändert werden kann, warum sollte sich darum gesorgt werden?“

Nahe am Wortlaut übersetzt, bedeutet Shouganai:

  • „Es gibt keine Möglichkeit etwas zu tun“
  • „Es kann nicht geholfen werden.“
  • „Da kann man nichts machen.“
  • „Da kann man nichts ändern.“
  • „Das ist nun mal so!“ / „Das ist halt so.“

Der Ausdruck „Shouganai“ setzt sich aus den Worten „unumgänglich“ und „keine Wahl haben“ zusammen.

Japanische Schreibweise von Shouganai: しょうがない

Shouganai, shiyou ga nai und shikata ga nai

Shouganai ist die Verkürzung von „shiyou ga nai“. „Shiyou ga nai“ hat die gleiche Bedeutung wie „shikata ga nai“. Die drei Ausdrücke werden synonym miteinander verwendet und haben die gleiche Bedeutung.

„Shikatanai“ ist eine höfliche Form vom umgangssprachlichen „Shouganai“.

Was steckt hinter Shouganai?

„Shouganai“ ist eine Lebensphilosophie, die hilft Dinge zu akzeptieren, die man nicht ändern kann. Dabei geht es darum, dass der Ausgang bestimmter Sachen nicht beeinflusst werden kann und deswegen sollte man sich darum auch keine Sorgen. Dies spielt sich auch im Gelassenheitsgebet vom US-Amerikaner Reinhold Niebuhr wieder.

Gelassenheitsgebet von Reinhold Niebuhr

In der Zeile geht es darum, dass Gott uns Menschen die Gelassenheit geben soll, Dinge einfach hinzunehmen, die wir nicht ändern können. In der zweiten Zeile geht es um den Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können. Die dritte und letzte Zeile behandelt die Weisheit, beides von einander zu unterscheiden.

Akzeptiere, was ist

Shouganai spielt insbesondere auf den inneren Antrieb einiger Menschen an, die glauben die Welt verändern zu können oder die Welt verändern zu müssen. Dabei richten diese Menschen viel Leid an.

„Shouganai“ ist z.B. die Fähigkeit und Einstellung bei einer Trägödie oder einer Katastrophe das Gesicht und seine Würde zu wahren.

Shouganai äußert sich im Alltag, dass Japaner sich nicht in das Leben anderer einmischen, ihnen Ratschläge geben oder ihnen Anweisungen erteilen. Hier geht es darum, dass sie mehr im Frieden leben, wenn sie andere so leben lassen, wie diese es wollen. Jedoch neigen einige Japaner auch dazu, Shouganai so weit gehen zu lassen, dass sie unter den Auswirkungen leiden.

Wenn Shouganai zu weit geht

Shouganai äußert sich auch daran, dass das Äußern einer abweichenden Meinungen nicht gemocht wird und Personen, die sich abweichend von der populären Meinung äußern, damit rechnen müssen, ausgrenzt oder stigmatisiert zu werden. Shouganai wird hier auch als Ausrede benutzt, um sich nicht mit Gedanken und Ideen zu beschäftigen, die das eigene Weltbild in Frage stellen oder ein Umdenken verlangen.

In einer negativen Auslegung sorgt Shouganai das einige ihre Lebensumstände und ihre Situation nicht verbessern, sondern diese – ganz im Sinne des Shouganai – einfach akzeptieren. Auch wird „Shouganai“ teils als Ausrede verwendet, wenn jemand nicht gegen Widerstände ankämpfen möchte oder einfach aufgibt. Dies wird kommentiert mit: „Shouganai“ – Auf deutsch: „Da kann an nichts machen.“

Damit kann „Shouganai“ zur Gleichgültigkeit und Ignoranz führen.