Sinéad O’Connor: Namensänderung und Übertritt zum Islam. Wie kam es dazu?


Im September 2017 gab Sinéad O’Connor bekannt, dass sie ihren Namen zu „Magda Davitt“ ändern ließ, um sich – nach eigenen Aussagen – vom Fluch ihrer Eltern zu befreien. Am 19. Oktober 2018 verkündete sie auf Twitter, dass sie Muslimin geworden sei und von nun an den neuen Vornamen „Shuhada“ tragen werde. Dafür legte sie die „Schahāda“ ab, was das Glaubensbekenntnis des Islams ist. Der sunnitische Theologe Shaykh Dr. Umar Al-Qadri führte die Zeremonie durch.

Im November 2018 fiel sie auf, da sie sich abwertend und herabsetzend über Menschen mit weißer Haut äußerte. Sie sagte, dass das was sie sagen werde sehr rassistisch sei und es ihr jetzt schon Leid tue. Sie schrieb weiterhin, dass sie nie wieder Zeit mit weißen Menschen verbringen möchte, da sie sie für ekelhaft halte. (Sie benutzte das englische Adjektiv „disgusting“.) Als „weiße Menschen“ bezeichnet sie nach eigenen Aussagen jene Menschen die Nicht-Muslime sind. (Quelle: Link zum Tweet hier)

Was bedeutet „Shuhada“ auf deutsch? Übersetzung und Bedeutung

„Shuhada“ bedeutet auf deutsch: Märtyrer. „Shuhada“ ist der Plural, der Singular lautet: „Shahid „. In Sinéad O’Connors Fall bedeutet es wohl „Märtyrerin“.

Ein Märtyrer bzw. eine Märtyrerin ist eine Person, die sich für ihre Überzeugungen und ihren Glauben opfern würde, sowie Gewalt, körperliches Leid und den Tod für ihren Glauben in Kauf nimmt.


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Was heißt „Sinéad“ auf deutsch? Übersetzung und Bedeutung

„Sinéad“ ist ein irischer weiblicher Vorname, der auf deutsch bedeutet „Gott ist gnädig“. Er leitet sich vom hebräischen „Siobhán“ ab, welcher die gleiche Bedeutung hat.

Deutsche Formen von Siobhán bzw. Sinéad sind: „Jeannette“, „Jana“ oder „Johanna“. In Frankreich gibt es die Formen „Jeanne“ und „Jean“. Englische Varianten: Joanna, Joanne. Die lateinische Form ist: Ioanna und Iohanna. Die Griechen kennen die Form „Iōanna“.

Die männliche Form von Siobhán ist: Sean.

Über die Anglo-Normannen ist der Vorname „Jehanne“ / „Jehane“ mit hebräischen Ursprung Siobhán nach Irland gekommen. Die Normannen hatte zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert Einfluß auf die britischen Inseln. Ihre Nachfahren die Anglo-Normannen verbreitete ab dem Jahr 1100 die Namen „Jehanne“ / „Jehane“ bis nach Irland.

Sinéad O’Connor Namensänderung: Wie kam es dazu?

In einem Radio-Interview mit Dr Phil (Fernsehmoderator und TV-Psychologe) gab Sinéad O’Connor am 12. September 2017 bekannt, dass die Person „Sinéad O’Connor“ weg sei. Ihre Facebook-Seite verriet den neuen Namen: Magda Davitt.

Zuvor hatte sie am 31. August 2017 auf Facebook angekündigt, dass sie ihren Namen legal ändern wird. Sie sagte dazu, dass sie keinen patriarchalischen Namen mehr möchte und einen schönen Namen gewählt hat, der besser zu ihr passe. Auch sei der neue Name kein patriarchalischer Sklaven-Name und frei vom Fluch ihrer Eltern. (Anmerkung der Redaktion: Was sie damit meint, ist nicht so richtig so richtig klar.)

In den Monaten und Jahren zuvor gab sie über Facebook bekannt, dass sie Suizid-Gedanken habe. Sie wurde deswegen wiederholt in Krankenhäuser eingeliefert.

Sinéad O’Connor: Übetritt zum Islam

Am 19. Oktober 2018 verkündigte die nun als Magda Davitt bekannte Sinéad O’Connor auf Twitter, dass sie zur Muslimin geworden ist, stolz auf ihren Übertritt sei und es als natürliche Schlussfolgerung jeder intelligenten theologischen Reise sehe. Sie sagte, dass alle Schriften zum Islam führen und dass dies alle anderen Schriften überflüssig mache. (Anmerkung der Redaktion: Sie meint damit die Heiligen Schriften der anderen Religionen.)

Ihr neuer Vorname ist von nun an: „Shuhada“.


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Seit dem teilt sie religiöse Koran-Verse in den sozialen Medien, veröffentlicht Fotos von sich wie sie Hidschab trägt und veröffentlicht unter anderem Aufforderungen den „Hidschab“ zu tragen. („Hidschab“ = Kopftuch, wo dass Gesicht frei sichtbar ist, aber der restliche Kopf bedeckt ist.)

Sinéad O’Connor: Details zu ihren Leben und Religion

In den 1990er Jahren ließ sich Sinéad O’Connor freiwillig zur Priesterin der orthodox-katholischen Freikirche, Irish Orthodox Catholic and Apostolic Church, weihen. Nach ihrer Priesterweihe verkündete sie, dass sie „Mother Bernadette Mary“ genannt werden wolle. (Die römisch-katholische Kirche lehnt die Priesterweihe von Frauen ab.)

2011 ließ sie sich Jesus auf die Brust tätowieren.

Im August 2018 schrieb Sinéad O’Connor einen offenen Brief an Papst Franziskus mit der Bitte, dass er sie exkommunizieren solle. Seine Vorgänger Papst Benedikt und Johannes Paul II bat sie ebenfalls, um die Exkommunikation. Kein Papst ist bisher der Bitte nachgekommen.

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