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Was bedeutet juckig? Bedeutung und Definition

„Juckig“ ist ein Adjektiv und bezeichnet einen Zustand der Erregung, Ungehaltenheit und Aufgewühltheit. Dies kann verschiedenen verstanden werden:

Juckig als Ausdruck für sexuelle Erregung. Beispiel: „Sie war juckig“ oder „Er war juckig“. Hierbei steht „juckig“ für „Lust auf Sex“, „Verlangen nach Sex“, „lüstern sein“ oder „geil sein“.

„Juckig“ wird in dem Sinne verstanden, dass einer Person an ihrem Verhalten und ihrer Körpersprache anzusehen ist, dass sie erregt und lüstern ist.

Juckig kann aber auch als Ausdruck für Aufregung oder Vorfreude – außerhalb des sexuellen Kontextes – verstanden werden.

Wortherkunft: Wo juckig herkommt?

„Juckig“ leitet sich vermutlich vom Wort „jucken“ ab. Auch wenn „jucken“ heute als ein unangenehmes Gefühl beschrieben, dass z.B. nach einem Mückenstich auftritt, so kann es auch als kribeln oder prickeln verstanden werden. „Jucken“ bezeichnet allgemein, dass etwas einen Reiz ausübt.

Mit der allgemeinen Erklärung von „jucken“, dass etwas einen Reiz ausübt, lässt dies sich gut auf „juckig“ im Kontext der sexuellen Erregung übertragen. Eine Person, eine Bewegung oder sonst etwas löst bei jemanden die Lust auf Sex aus und das sorgt dafür, dass die Person ungehalten und wolllüstig wird.

Jedoch sollte „juckig“ und „jucken“ nicht so wörtlich genommen werden. Denn wenn es im Intimbereich stärker und länger juckt, ist das kein Zeichen für sexuelle Erregung, sondern kann auf eine Krankheit hinweisen.

Das Gegenteil zu „juckig“ liegt auch im Wort „jucken“. Wenn jemand sagt, „das juckt mich nicht“, so sagt die Person damit, dass ein Thema sie nicht interessiert und damit sagt sie aus, dass das Thema sie (emotional) nicht berührt.

Weitere Zusammenhänge mit juckig: Juckeln

Im Zusammenhang mit juckig und jucken gibt es auch das Wort „juckeln“. „Juckeln“ bedeutet, dass jemand sich langsam und ohne Eile fortbewegt. Auch wird das unruhige hin und her rutschen auf einem Stuhl als „juckeln“ bezeichnet.

Was bedeutet schnubbeln?

Der Ausdruck „schnubbeln“ hat mehrere Bedeutungen. Je nach Region in Deutschland ist die Bedeutung unterschiedlich. Während in Ostmitteldeutschland „schnubbeln“ für Schlafen steht, so steht in Westdeutschland für „Naschen“ oder „sich liebkosen“.

Folgende Bedeutungen sind für Schnubbeln bekannt:

  1. Schlafen, ein Nickerchen machen, nappen
  2. etwas Kleines essen oder etwas naschen
  3. liebkosen, schmusen

Das Wort „schnubbeln“ gehört zur Alltags- und Umgangssprache. Es hat keine offizielle Bedeutung. Diese wird von den Sprechern der jeweiligen Region verliehen. Wir stellen hier drei vor:

Schnubbeln = Schlafen

Der Ausdruck „schnubbeln“ ist verwandt mit „schnuppern“ und „schnauben“. Es bezeichnet damit hörbares Atmen, wie es beim Schlafen vorkommt.

„Ich schnubbel“ heißt „ich schlafe.“
„Ich hab geschnubbelt“ heißt „Ich hab geschlafen.“
„Ich bin am Schnubbeln“ heißt „Ich bin am Schlafen.“

Schnubbeln = liebkosen, schmusen

„Schnubbeln“ wird in einigen Regionen Deutschlands als Verb für zärtliche Zuwendungen verwendet. Synonyme sind hier: liebkosen, schmusen, kuscheln, streicheln, umarmen und tätscheln.

Schnubbeln = naschen

Im Rheinland (z.B. aus Neuss und Essen) ist „schnubbeln“ eine Variante des Verbes „schnuppen“ und steht für „etwas Süßes naschen“ bzw. „etwas Süßes essen.“ – „Ham mer nix mehr zu schnubbeln?“

Weitere Bedeutungen:

  • Schnubbeln gehen = Einkaufen gehen; Schaufensterbummel
  • „Schubbeln“ soll eine Abwandlung von „schnupfen“ sein. Dies führt zur Formulierung, dass einige „Kokain schnubbeln“.
  • Als „Schnubbeln“ bezeichnen einige das Nuckeln eines Babys an einem Schnuller. Das Baby wird dann auch „Schnubbelbaby“ genannt. In weitere Interpretation, wird mit „Schnubbelbaby“ auf den Duft des Babys angespielt.
  • In weiteren Bedeutung ist „Schnubbeln“ eine weitere Bezeichnung für „stillen“.

Wortart: Verb

Beispiel 1: „Komm wir schnubbeln.“

Beispiel 2: „Die Kinder schnubbeln so schön.“

Kalter Hund

Bedeutung: Bezeichnet einen Kuchen aus Schokolade, Kuvertüre, Keksen und Kokosfett, der nicht gebacken werden muss.

Die Geschichte des „Kuchens ohne Backen“ beginnt im frühen 20. Jahrhundert.

Wortart: Substantiv/Name

Beispiel 1: „Ist noch Kalte Schnauze da?“

Beispiel 2: „Gib mir die Kalte Schnauze.“

Auch: Lukullus, Kalte Pracht, Kalter Hund, Kalter Igel, Kekskuchen, Kellerkuchen, Keksmauer, Kekstorte, Schwarzer Hund, Schwarzer Peter, Wandsbeker Speck, Zebratorte

 

auskeksen – keks dich aus – Wo der Begriff herkommt, was er bedeutet

Bedeutung: Beschreibt einen Entscheidungsfindungsprozess der nicht zum Abschluss geführt wird. Dies kann an verschiedenen Dingen liegen: zu viele Informationen, zu wenige Informationen, Ahnungslosigkeit, Überforderung, Unwille, Abwägungsschwierigkeiten oder Stress.

Allgemein wird „auskeksen“ mit „eine Entscheidung treffen“ beschrieben.
Wer sich „nicht auskeksen konnte“, dem fällt das Fällen einer Entscheidung schwer.

Der Ausdruck „auskeksen“ kann daher nur sinngemäß verstanden werden.

Eine Variante von „auskeksen“ ist: „Keks dich aus“.

Übersetzt bedeutet „auskeksen“: sich entscheiden, nachdenken

Verbreitung und Herkunft

Die Wortherkunft von „auskeksen“ ist unklar.

Verbreitet ist der Ausdruck „auskeksen“ in Ost-Mitteldeutschland.

Einen Hinweis auf die Herkunft des Ausdrucks „auskeksen“ kann die allgemeine Phrase „auf den Keks gehen“ geben. Wenn jemand einem anderen auf den Keks geht, so nervt, stört, belästigt oder ärgert er diesen auf eine belästigende und aufdringliche Art und Weise.

Leider gibt es hier mehrere Theorien, wie das Wort „Keks“ seinen Wort in die deutsche Sprache gefunden hat:

  • Als „Cake“ wurden in den 1960er Jahren verrückte Personen bezeichnet. Dies wurde eingedeutscht und führte dazu, dass man sagte, dass jemand „einen weichen Keks“ habe – als nicht ganz bei Verstand ist.
  • „Keks“ hat als Scherzwort das Wort „Geist“ ersetzt. (Ja, dass ist eine echte Theorie.) Wurde gesagt „geh mir nicht auf den Geist“, so könnten einige (vermutlich) Studenten, das Wort Geist durch „Keks“ ersetzt haben. (Es ergibt zumindest Sinn.)
  • Eine andere Theorie besagt, dass der damals im deutschen Reich beliebte Hut „Bowler“ auch nach seinem Träger „Thomas William Coke“ als „Coke“ bezeichnet wurde. Das „Coke“ wurde später eingedeutscht zu: „Koks“ und dann „Keks“. Man setzte also seinen Keks auf. Von dort könnte sich das Wort weiterentwickelt haben.
  • Eine weitere Theorie besagt, dass das Wort „Keks“ auf das jiddische Wort „gag“ zurückzuführen ist. „Gag“ bedeutet auf deutsch „Dach“.

Keine der Theorien ist bestätigt.

Beispiele

  • Kannst du dich nicht endlich auskeksen?!“
  • „Die muss sich erst mal auskeksen.“

Auch: ausmähren/rummähren