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Begpacker

Bedeutung: Sammelbezeichnung für bettelnde Touristen, die Einheimische und andere Reisende, um Spenden bitten, damit sie ihre Reise fortsetzen können.

Der Begriff kam auf, als Bezeichnung für Rucksacktouristen, die sich zwar den Flug in ein günstiges (meist asiatisches) Land leisten können, dort aber kein oder nicht genügend Geld für ihre Rundreise zur Verfügung hatten. Dies führte dazu, dass die Rucksackreisenden Einheimische und andere Reisende, um Spenden baten und bettelten.

Anstatt ihre Reise kurz vor der Pleite abzubrechen (oder sich einen Job zu suchen), stellten oder setzten sie sich mit beschrifteten Pappschildern an belebte Straßen und baten, um Spenden. Auf den Schildern stand z.B. „Ich reise, um die Welt, habe aber nicht genug Geld. Bitte unterstütze meine Reise“, „Hong Kong ist teuer und ich habe kein Geld mehr. Bitte hilf mir, damit ich meine Reise fortsetzen kann“ oder „Ich reise ohne Geld um die Welt. Bitte unterstütze meinen Trip“. Einige Begpacker boten Umarmungen gegen Geld an. Andere spielten ein Musikinstrument, um an Geld zukommen. Einige druckten ihre Urlaubsfotos aus und boten sie als Postkarten zum Kauf an.

Arme Einheimische werden angebettelt – Situation vor Ort

Begpacker reisen bewusst in ärmere Länder. Dort sind die Zustände anders als in der ersten Welt. Die Lebenshaltungskosten sind geringer, die Menschen verdienen weniger und gewohnte Standards der ersten Welt fehlen dort. Die Reise in ein armes Land verspricht günstig zu werden. Doch dafür muss genug eigenes Geld mitgebracht werden.

In Vietnam können Rucksacktouristen z.B. mit 20 Euro am Tag wunderbar leben. (Quelle 101places: 1 ) Hier ist die Unterbringung, Essen und natürlich Reisen enthalten. In Deutschland kostet das Leben rund 80 Euro am Tag. (Quelle: Vexcash: 2 ) Also gut viermal so viel. Im Vergleich dazu: Einheimische in Vietnam verdienen teilweise weniger als 100 Euro im Monat. (Quelle: Forum Vietnam: 3 )

Bettel-Touristen lösen Wut und Fremdschämen aus. Rucksacktouristen machen schon allerhand unangenehme Dinge, aber andere anzubetteln, um seinen eigenen Trip zufinanzieren, ist zu viel. Sie werfen ein schlechtes Licht auf alle Reisende mit Rucksack.

Gib bettelnden Touristen nichts!

Es mag bei einem Einzelnen wie eine noble Tat wirken. Doch diese Tat hat Konsequenzen. Wenn ein Begpacker Erfolg hat, so zieht dies andere Begpacker an, die es auch auf die Bettel-Tour versuchen. Die moralische Verantwortung besteht dadrin einen zurückzuweisen, damit in anderen nicht die Motivation keimt, es auch zuversuchen.

Die Folgen – bei zu vielen Begpackern – können sein, dass Regierungen Einreise-Bedingungen erlassen. Dies kann z.B. ein gut gefülltes Konto oder eine gedeckte Kreditkarte sein.

Anmerkung: Mittlerweile halten sich Begpacker nicht nur in Asien auf. Sie bereisen auch Ländern in denen die Lebenshaltungskosten deutlich höher sind.

Was bedeutet Metrosexuell?

„Metrosexuell“ ist eine Bezeichnung für reiche und erfolgreiche Großstadt-Männer, die der femininen Seite ihrer Persönlichkeit Ausdruck gewähren. Die Metrosexualität äußert sich z.B. in extravaganten Frisuren, dem Tragen von Accessoires, sehr gepfegten Füßen (Pediküre) und Händen (Maniküre), einer gepflegten reinen Haut, sowie durch teure, extravagante Kleidung und dem Verwenden von Kosmetik und Parfum.

Metrosexuelle sind explizite Zielgruppe von Mode- und Kosmetikunternehmen. Ihnen wird nachgesagt, dass sie ungewöhnlich viel Aufwand und Zeit in ihr Aussehen, ihre Kleidung, ihre Frisuren und ihren Bart investieren. Sie rasieren sich die Brusthaare und verwenden viele Pflegeprodukte.

Ein bekannter Vertreter ist David Beckham. Weitere Metrosexuelle sind: Brad Pitt, George Clooney, Robbie Williams, Ian Thorpe

Der Ausdruck „metrosexuell“ stand 2004 das erstmal im Rechtschreibduden.

Ein Gegenentwurf zum Metrosexuellen ist der Spornosexuelle / Sporno.

Sind Metrosexuelle homosexuell?

Durch Eigenschaften und Verhaltensweisen, die traditionell bisher Frauen zugeordnet wurden, entsteht der Eindruck, dass Metrosexuelle homosexuell seien. Damit spielen Metrosexuelle bewusst auf gängige Klischee über männliche Sexualität an. Jedoch steht bei Metrosexuellen die sexuelle Orientierung nicht im Vordergrund. Metrosexualität ist keine Sexualpräferenz. Der Begriff „Metrosexuell“ steht weniger für eine sexuelle Ausrichtung, als für einen extravaganten Lebensstil.

Metrosexuelle verfolgen ein Männerbild, dass fernab des traditionellen Männerbildes ist. Sie sind ein Gegenentwurf zum Mann, der erfolgsorientiert ist, seine Femininität ablehnt, Emotionen unterdrückt, eigenverantwortlich, stark, aggressiv und ablehnend gegenüber Homosexuellen ist.

Was bedeutet metrosexuell genau?

„Metrosexuell“ setzt sich aus den Worten „Metropolitan“ und „Heterosexuell“ zusammen. „Metropolitan“ leitet sich vom Wort „Metropole“ ab und bezeichnet Menschen, die im politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichem Zentrum eines Landes oder einer Region leben. In Deutschland werden diese auch als Großstädter bezeichnet.

Jedoch bedeutet „Metro“ auch „Mutter“. So ist die Metropole, die Mutterstadt. Damit erhält der Ausdruck „Metrosexuell“ eine ganz andere Bedeutung, nämlich: Muttersexuell. Er erinnert damit stark an den Ödipuskomplex und die Odipale Phase.

Wo kommt der Begriff „metrosexuell“ her?

Der britische Journalist Mark Simpson publizierte den Begriff erstmals 1994. In einem Artikel, der im November 1994 im „The Indepent“ erschien, schrieb er, dass der metrosexuelle Mann sich durch viel Einkommen und dem Leben und/oder in einer Stadt auszeichne. Dieser junge Mann sei einer der vielversprechenden Konsumeten der Dekade, da bewusst und gezielt shoppen Geld, sowie viel Geld in sein Aussehen investiert. Damit wollte Simpson eigentlich Kritik am konsum-orientierten Leben üben.

Im Jahr 2002 veröffentlichte Simpson auf Salon.com einen weiteren Artikel zum Thema „Metrosexualität“. Hier bezeichnete er explizit David Beckham als einen der größeren Metrosexuellen in Großbritannien. Was ein Metrosexueller ist, erläuterte er wie folgt, Metrosexuelle sind reiche Männer, die in Großstädten leben und sich die besten Produkte, Clubs, Sportstudios und Friseure leisten wollen. Sie können schwul, hetero oder bisexuell sein, was unwichtig ist, da der Metrosexuelle sich und seine Äußeres am meisten liebt.

2003 berichteten weitere Medien über Metrosexuelle und verbreiteten so den Begriff.

Fear of missing out / FOMO – Bedeutung erklärt

„FOMO“ ist Abkürzung für Fear of Missing Out. Auf deutsch kann „Fear of Missing Out“ als „Angst, etwas zu verpassen“ übersetzt werden. Bei der „Fear of Missing Out“ geht es darum, dass jemand Angst hat, ein Erlebnis oder ein Ereignis zu verpassen.

Die Angst, etwas zu verpassen, ist an sich nicht schlimm. Diese Angst hat jeder einmal im Leben. Doch wenn die Kompetenz fehlt, damit umzugehen, dann kontrolliert die Angst, etwas zu verpassen, das eigene Leben und das Verhalten.

Das „Angst, etwas zu verpassen“ ist kein medizinisch anerkanntes Krankheitsbild.

Was ist mit Fear of Missing Out gemeint?

Mit der Fear of Missing Out ist die zwanghafte Sorge gemeint Informationen, soziale Interaktionen, Erfahrungen, befriedigende Ereignise oder aktuelles Tagesgeschehen zu verpassen. Dieses Gefühl wird durch die sozialen Medien und die ständige Erreichbarkeit verstärkt. Deswegen wird die FOMO auch als erste „Social-Media-Krankheit“ bezeichnet.

Bei einigen verursacht der Glaube, dass sie ein spannendes Ereignis verpasst werden könnte Stress. Dies wird durch soziale Medien und Online-Medien verstärkt, da Rezipienten hier immer Neuigkeiten erfahren, wenn sie z.B. eine Webseite besuchen oder eine App öffnen. Das ist auch genau das süchtig machende Konzept dieser Medien. Obwohl die Qualität neuer Informationen teils niedrig oder mittel ist, schauen Nutzer sich diese an, in der Hoffnung etwas spannendes (und relevantes) zu finden. Diese Suche ist angetrieben von der Erfahrung, dass sie in der Vergangenheit schon einmal etwas spannendes auf der Webseite oder in der App gesehen haben.

Symptome der Fear of Missing Out / FOMO

Wer unter einer FOMO leidet, kann folgende Symptome zeigen:

  • Traurigkeit, wenn man alleine ist
  • Angst, dass Freunde sich entfernen, wenn man nicht sofort auf ihren Social-Media-Beitrag reagiert
  • Nervosität, dass man nicht weiß was gerade los ist
  • Probleme, beim Konzentrieren oder Lernen

FOMO ist eine Übungssache. Je mehr man seinen Bedürfnis nach Informationen nachgibt, umso größer wird es.

FOMO verursacht Stress und kann zur Erschöpfung führen.

Motive der Fear of Missing Out / FOMO

Wer unter Fomo leidet, ist von schiedenen Grundmotiven getrieben.

1. Wunsch nach Anschluss

Die Angst aus der Gruppe ausgeschlossen zu werden, falls eine Neuigkeit oder Neuerung verpasst wird, treibt Menschen an sich stets auf dem Laufenden zu halten. Auch geht damit einher, dass jemand, der nicht auf dem neusten Stand ist, rückständig oder veraltet wirkt. Damit ist die Angst verbunden, nicht an Gesprächen teilnehmen zukönnen, weil aktuelle Informationen unbekannt sind.

2. Wunsch nach Anerkennung

Als Erster etwas Neues zu wissen oder zu erfahren, treibt einige dazu an, sich dauerhaft mit Neuigkeiten zubeschäftigen. Dabei möchte die Person zum Kreis derer gehören, die als erstes von einer neuen Möglichkeiten, Einladung oder einer neuen Information erfahren haben.

3. Wunsch nach Sicherheit

Auf dem aktuellsten Stand zu sein, sorgt dafür, dass jemand stets über aktuelle Entwicklungen Bescheid weiß und so kurzfristig (und schnell) reagieren kann.

4. Wunsch nach Kontrolle

In einer Welt, die sich schnell verändert, kann schnell der Eindruck stehen, dass jemand die Kontrolle verliert, wenn er nicht Bescheid weiß. Deswegen lassen einige konstant Informationen auf sich einprasseln, um zu versuchen immer Bescheid zu wissen.

Was hilft gegen die Fear of Missing Out / FOMO?

Gegen die Fear of Missing, also die Angst etwas zu verpassen, helfen zum ersten zwei Grunderkenntnisse:

  1. „Ich werde mit irrelevanten Informationen überflutet.“
  2. „Etwas nicht zu wissen oder später zu erfahren, bedeutet keinen Schaden für mich.“

Gerade, wenn jemand erkennt, dass doch viele Informationen keine Relevanz für das eigene Leben haben, kann diese Person die Kontrolle über ihre Fear of Missing Out zurückgewinnen. Zum Beispiel ist es komplett irrelevant wie die Aktien stehen, wenn man keine Aktien hat. Auch muss man nicht wissen, was Person X über Person Y gesagt hat. Das hat für das eigene Leben keine Relevanz und es schadet auch nicht, etwas nicht zu wissen oder erst später davon zu erfahren. Es ist auch egal, wann ich etwas erfahre. Ob die Informationen mehrere Minuten oder Stunden alt ist, ändert am Informationsgehalt nichts!

Um die Relevanz einer Information zu bewerten, kann folgende Frage gestellt werden: Verändert die Information mein Leben? oder: Bringt mich die Information weiter?

Wer erkannt hat, ob eine Informationen einen weiterbringt oder nicht, kann die Zeit an elektronischen Geräten einschränken. Das Handy muss beim Sport nicht dabei sein oder darf fehlen, wenn man am Strand liegt. Der Feierabend ist auch ohne Handy überlebbar.

Regeln gegen FOMO

Hier helfen einfache Regeln wie:

  • Im Bett wird geschlafen. Smartphones sind hier tabu.
  • Wenn ich spontan an das Handy greifen will, halte ich kurz inne, bevor ich das mache. Dieses innehalten, können z.B. 5 tiefe Atemzüge sein oder es kann ein kurzer Gang an die frische Luft sein.

Gegenbewegung: Joy of Missing Out (JOMO)

Als Reaktion, auf eine um sich greifende FOMO, bildete sich die JOMO heraus. JOMO bedeutet „Joy of Missing Out“ und heißt auf deutsch: „Freude, etwas zu verpassen“. Damit ist gemeint, dass Menschen absichtlich eine gewisse Zeit nicht auf ihre Handy schauen, nicht im Internet surfen oder Nachrichten nicht verfolgen. In dieser Zeit sind sie mit anderen Dingen beschäftigt, wie Sport, Freunde treffen oder sie sind in der freien Natur unterwegs.

JOMO dient der Erholung und damit dem Gewinnen von neuer Energie.

Weiteres zur Fear of Missing Out / FOMO

FOMO, Kryptowährungen und Bitcoin

Im Zuge des Bitcoin-Hypes wird auch von „FOMO-Investoren“ gesprochen. Damit werden Investoren bezeichnet, die aus Angst den Bitcoin-Hype zu verpassen, investieren.

Was ist ein „Spoiler Alarm“?

Ein „Spoiler Alarm“ kann auf zwei Arten verstanden werden:

Spoiler Alarm als Warnung

Der Ausdruck „Spoiler-Alarm“ ist eine Warnung an andere Personen, dass im nachfolgenden Gespräch, Text oder Video wichtige Informationen eines medialen Werkes (Buch, Film, Videospiel, Hörbuch, Geschichte,…) verraten werden. Diese Informationen zerstören Überraschungsmomente, liefern wichtige Informationen und sorgen dafür, dass das Werk anders aufgenommen wird.

In der Regel wird ein Spoiler Alarm wie folgt kommuniziert:

  1. Allgemeine Infos zu z.B. einem Film werden mitgeteilt
  2. Die „Spoiler Warnung“ bzw. der „Spoiler Alarm“ wird mitgeteilt, mit dem Hinweis, dass gleich Informationen verraten werden, die dafür sorgen, dass z.B. Überraschungsmomente aufgelöst und wichtige Informationen verraten werden. Wer trotzdem weiterschaut, geht dieses Risiko ein.
  3. Weitere (teils wichtige) Informationen werden über den Film verraten.

Spoiler Alarm als Vorwurf

Der „Spoiler Alarm“ kann auch als Vorwurf formuliert werden. Hierbei wird dieser Vorwurf an jemanden gerichtet, der frei über einen Film, Buch, Videospiel, Geschichte, Hörbuch,… berichtet und dabei keine Rücksicht darauf nimmt, welche Informationen er/sie preisgibt.

Wenn nun jemand ruft „Spoiler Alarm“ so will er/sie den Sprecher daraufhin weisen, dass er gerade wichtige Informationen verrät, die den Spannungsbogen zerstören oder die große Überraschungen vorwegnehmen. Auch möchte die Person das mediale Werk ohne Vorwissen genießen und selbst jene Schock und Überraschungsmomente erfahren – dafür verzichtet sie liebendgern auf die Informationen.

Für die ganz Sensiblen gilt, dass schon eine Bewertung eines Filmes in Form von „Der Film war ganz okay“, als Spoiler gilt, da die Bewertung die Wahrnehmung des Filmes beeinflusst.

Das eingedeutsche Wort für „Spoiler Alarm“ ist „Spoilerwarnung“. In seiner reinen englischen Form heißt der „Spoiler Alarm“: Spoiler Alert.

Was ist ein Spoiler?

„Spoiler“ ist ein englisches Substantiv, dass sich vom Verb „to spoil“ ableitet. Auf deutsch bedeutet „to spoil“ im Sinne des Spoiler Alarms:

  • verderben
  • ruinieren
  • beschädigen
  • versauen
  • vereiteln.

Damit wird auch der genaue Sinn des „Spoiler Alarms“ deutlich: Er soll davor schützen, dass wichtige Informationen preisgegeben werden, die dafür sorgen, dass das Erlebnis des Filmes – mit seinen Überraschungen, Wendungen und Schockern – negativ beeinflusst wird. Unter anderem schützt er davor, dass eine Überraschung oder der Genuss eines medialen Werkes verdorben wird.

Ein „Spoiler“ ist demnach eine Informationen, die Überraschungen vorweg nimmt und den Genuss eines Werkes beeinträchtigt.

In der deutschen Sprache existieren mehrere Phrasen, die die Bedeutung eines „Spoiler Alarms“ deutlich machen:

  • Anderen (durch einen Spoiler) den Spaß verderben.
  • Informationen vorwegnehmen
  • Geheimnisse verraten
  • Spielverderber

Ein Synonym für Spoiler ist: Geheimnisverrat

Woran du einen Spoiler erkennst:

Einige Informationen sind wichtig für eine Geschichte, andere verderben den Spaß. An folgenden Punkten erkennst du einen Spoiler:

  • Information, die ein Geheimnis preisgibt, dass wichtig für den Spannungsbogen ist.
  • Information, die eine Wendung in der Geschichte preisgibt.

Beispiele für Spoiler

  • Anderen verraten, welcher Protagonist oder welche Person stirbt. (z.B. bei Walking Dead, Game of Thrones,…)
  • Anderen verraten, welche charakterliche Entwicklung eine Person durchmacht. (z.B. Was wird aus Don Draper? (Mad Men))
  • Anderen verraten, wie eine Liebesgeschichte ausgeht. (z.B. „How I met your Mother“ –  „wer ist die Mutter?! Ist es Robin?“)
  • Anderen verraten, ob ein Plan aufgeht.

Was man spoilern kann:

Folgende Informationen zu folgenden Dingen oder Werken können gespoilert, also verraten werden:

  • Bücher
  • Videospiele
  • Filme
  • Serie
  • Hörbücher
  • Geschichten
  • Sportereignisse
  • Theater
  • Oper
  • Abstimmungen / Wahlergebnisse in der Politik

Soziale Reaktionen auf Spoiler

Es gilt – in Fangemeinden – als (grobe) Unhöflichkeit wichtige Informationen preiszugeben.

Was bedeutet Aluhut?

„Aluhut“ ist eine Bezeichnung für eine Kopfbedeckung, die aus einer oder mehreren Lagen Alufolie besteht. Der Ausdruck „Aluhut“ wird meist spöttisch in Verbindung mit Verschwörungstheorien und Verschwörungstheoretikern verwendet.

Träger dieser Kopfbedeckung sollen den Aluhut nutzen, weil sie ihm eine abschirmende Wirkung nachsagen. Damit sollen sie ihren Kopf und ihre Gedanken vor dem Einfluss von unbekannten oder fremden Wellen und Kräften schützen. Sie sollen sich damit unter anderem vor elektromagnetischen Feldern, Gehirnwäscheversuchen und Gedankenlesen schützen.

Der „Aluhut“ ist zu einem kulturellen Stereotypen für (paranoide) Verschwörungstheoretiker und Pseudowissenschaftler gewurden. Der Ausdruck „Aluhut“ wird hier eher metaphorisch verwendet. Das heißt, Anhänger von Verschwörungstheorien müssen die Hüte gar nicht tragen. Der Ausdruck „Aluhut“ wird hier meist als Spott-Wort verwendet. Er steht für Unsinn und Dummheit.

„Aluhut“ ist kurz für „Aluminiumhut“.

Der englische Ausdruck für Aluhut ist „Tinfoil hat“.

Geschichte des Aluhutes

Aluminiumfolie gibt es seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Ab 1905 begann die Patentierung, danach die Produktion und damit die Verbreitung der Folie. In der gleichen Zeit wurde auch die abschirmende Wirkung der Folie besprochen. In der 1909 veröffentlichten nicht-fiktionalen Publikation „Atomic Consciousness“ äußerte sich der Autor John Palfrey, dass er glaubte, dass Aluminiumfolie als Kopfbedeckung Gedanken und Ideen nicht vor telepathischen Einflüssen schützen würde. Den Ausdruck „Aluhut“ verwandte er nicht.

1926 wurde ein Folien-Hut in der Science-Fiction-Kurzgeschichte „The Tissue-Culture King“ von Julian Huxley erwähnt. In dieser Geschichte sollte der Folien-Hut den Hut-Träger vor den Einflüssen der Telepathie schützen. In der Geschichte entdeckt die Hauptfogur, dass ein Hut aus Metallfolie Telepathie blockiert.

Die im Jahr 1926 veröffentlichte Kurzgeschichte sorgte für die Verbindung von Aluhüten und Verschwörungstheoretikern, die von Außenstehenden als „Aluhutträger“ bezeichnet werden. Verschwörungstheoretiker sollen den Glauben haben, dass die Regierung versuche ihren Geist und den Verstand der Menschen zu kontrollieren. Dieser Glaube führte dazu, dass der Aluhut als Mittel eingesetzt wurde, um den Verstand abzuschirmen, vor äußerer Kontrolle und vor telepathischen Einfluss zu schützen. Personen, die glaubten, von der Regierung beobachtet zu werden und die ihre Gedanken kontrollieren möchte, nutzen teils Aluhüte zum Schutz. Jedoch müssen Verschwörungstheoretiker nicht zwingend Aluhüte tragen.

Der Ausdruck „Aluhut“ oder die Aussage, dass man einen Aluhut trage, werden auch ironisch verwendet, wenn z.B. Zweifel am Zustand der Welt oder der aktuellen politischen Lage ausgedrückt werden.

Wissenschaftliche Bewertung vom Aluhut

Wissenschaftler konnten nachweisen, dass ein Aluhut Radiowellen abhalten könne. Dafür muss der Aluhut eine gewisse Dicke aufweisen, um als Faradayscher Käfig zu wirken. Da ein Aluhut jedoch an der Stirn aufhört, ist seine abschirmende Wirkung eher gering bis nicht vorhanden.

Der Aluhut soll vor Alpha-Strahlung und Beta-Strahlung schützen können – das gelingt nur, wenn er dick genug ist. Auch Handy- und Radiowellen kann ein Aluhut abwehren. (Aluminium ist als abschirmendes Material bekannt.)

Bei der Wirkung eines Aluhutes entscheidet die Dicke der Folie, seine Größe und wie er aufgesetzt ist massiv über den abschirmenden Effekt.

Weiteres:

Der Goldene Aluhut

Der Goldene Aluhut ist ein Negativ-Preis, der in verschiedenen Kategorien an verschiedene Personen vergeben wird, die durch ihre Aussagen auffielen.

Die Kategorien sind folgende:

  • Rechtsesoterik, Reichsbürger & BRD-GmbH
  • Medien und Blogs
  • Medizin
  • Esoterik, Mind Control und Grenzwissenschaften

Der Preis dient als Aufklärung und zur Bewusstmachung von Verschwörungstheorien, Sekten, ideologischem Missbrauch und Extremismus.

Preisträger waren unter anderem folgende Personen oder Gemeinschaften:

  • Xavier Naidoo (unter anderem wegen dem Marionetten-Song, dem anzweifeln der Autonomie Deutschlands)
  • Kopp-Verlag
  • Compact
  • Impfgegner
  • Astro TV
  • verschiedene YouTube-Kanäle
  • Reichtsbürger
  • Veganer
  • Esoteriker
  • Beatrix von Storch
  • Martin Lejeune

Der Preis wird jedes Jahr am 30. Oktober vergeben. Der Tag wurde ausgewählt, da dies der Geburstag des verstorbenen Verschwörungstheoretikers Axell Stoll ist. Er kombinierte verschiedene physikalische Erkenntnisse und Ansichten mit Verschwörungstheorien um die Zeit des Nationalsozialismus.

Safe Space – Was ist das? Bedeutung erklärt

Als „Safe Space“ werden Räume und Räumlichkeiten bezeichnet, in die sich Menschen zurückziehen dürfen, die sich marginalisiert oder diskriminiert fühlen. An diesen Orten sind Aussagen und Taten verboten, die andere als diskriminierend oder abwertend empfinden. Dies können folgende Aussagen sein:

  • Aussagen über die Rasse einer Person
  • Aussagen über das Geschlecht einer Person
  • Aussagen über die Attraktivität einer Person
  • Aussagen über den Körper und die Körperform einer Person
  • Aussagen über Politik / Politische Ansichten
  • kontroverse Ideen oder Ansichten
  • Kritik
  • Religionskritik
  • Beleidigungen
  • Belästigungen
  • provozierende Aussagen
  • anstößige Aussagen
  • vulgäre Aussagen

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass jemand, wenn er einen Safe Space betreten möchte, sich nicht über soziale Verhältnisse, Religion, seine Mitmenschen und seine politischen Ansichten äußern darf, sowie auf sein Verhalten achten muss.

Den Betreibern dieser „Safe Spaces“ geht es darum, dass eine positive und tolerante Kultur in diesen Safe Spaces herrscht und Betroffene an diesen Orten nichts hören müssen, was sie verunsichert oder beunruhigt. Wer einen Safe Space betritt, soll sich hier sicher fühlen, dass er oder sie nicht diskriminiert, beleidigt oder belästigt wird.

Ein „Safe Space“ dient dazu, dass sich Betroffene, die sich hierhin zurück ziehen, über ihre Erfahrungen austauschen.

Eine andere Bezeichnung für „Safe Space“ ist „positive Space“.

Kritik am „Safe Space“-Konzept

Kritiker betonen wiederholt, dass „Safe Spaces“ dafür sorgen, dass Studenten sich vor kontroversen Ideen oder Gedanken schützen. Außerdem sollen „Safe Spaces“ dafür sorgen, dass Studenten in ihrer Opferhaltung verstärkt wird. Safe Spaces sollen hier als Echokammer dienen, da sie bei den Betroffenen die Gedanken und Gefühle der Diskriminierung und Marginalisierung verstärken.

Safe Spaces sollen auch dafür sorgen, dass Studenten infantisiliert werden, da sie im Falle eines Konfliktes oder unangenehmer Inhalte sich diesen nicht stellen müssen, sondern in den Safe Space fliehen können.

Weiterhin wird kritisiert, dass nicht genau definiert ist, wann jemand sich zu recht diskriminiert fühlt und wann nicht. Denn es herrscht die Möglichkeit, dass schon ein Blick einer anderen Person oder ein falsches Wort als Diskriminierung empfunden wird.

Auch äußerten sich Kritiker, dass „Safe Spaces“ eine Vorstufe der Zensur seien, da an diese Orten keine Meinungsfreiheit herrsche, sondern es darum gehe, eine Meinung zu vertreten, die an diesen Orten nicht stört bzw. erst gar keine Meinung zu vertreten.

Kritiker äußerten sich auch, dass das Schaffen von „Safe Spaces“ impliziert, dass alles außerhalb des Safe Spaces unsicher ist. Dies hätte eine verunsicherende Wirkung auf Betroffene.

Wo gibt es bisher Safe Spaces?

Bisher gibt es Safe Spaces an australischen, kanadaische, großbritannischen und US-amerikanischen Universtitäten. In einigen „Safe Spaces“ gibt es Kekse, Malbücher, Knete, Kissen, Decken, Videos von Welpen und entspannende Musik. Mitarbeiter, die diese Orte betreuen, sollen beruhigen.

An folgenden kanadischen Universitäten gibt es Safe Spaces:

  • University of Western Ontario
  • McGill University
  • University of Toronto
  • Algonquin College
  • University of British Columbia
  • Queen’s University

Auf Festivals werden teils auch „Safe Spaces“ eingerichtet.

South Park Episode: Safe Space

Die fünfte Episode der 19. Staffel von South Park heißt „Safe Space“. Sie wurde im Oktober 2015 ausgestrahlt.

In dieser Episode geht es darum, dass Eric Cartman ein Foto von sich im Internet veröffentlicht hat und deswegen viele negative Kommentare erhalten hat. Cartman berichtet weinend dem Schulleiter PC Principal davon. Dieser schlägt vor, dass jemand Cartmans Social-Media-Accounts betreuen und die negativen Kommentare herausfiltern soll. Eric Cartman soll nur eine Zusammenfassung der positiven Kommentare erhalten. Aus Angst Nachzusitzen erklärt sich Butters zu der Aufgabe bereit.

Randy Marsh kauft wiederholt im neuen Supermarkt „Whole Foods Market“ ein. An der Kasse steht er wiederholt im Konflikt, wie viel Geld er an hungernde Kinder in Afrika spenden soll.

In der Schule hat PC Principal den Schauspieler Steven Seagal zu Gast. Dieser berichtet den Kindern, dass er wie Eric Cartman Opfer des Body Shaming gewurden ist. PC Principal bestimmt, dass Butter Seagal und anderen Prominenten auch helfen soll, negative Online-Kommentare zu entfernen.

Später in der Folge singen Cart, Seagal, Randy und andere Prominente zusammen ein Lied über ihren „Safe Space“.

Währenddessen hat Butters Strafarbeit diesen so traumatisiert, dass er den Bezug zur Realität verliert und die Realität als Figur mit in der Sendung auftritt.

Brexit-Wortneuschöpfungen und ihre Bedeutung: Bregret, Brexodus, Brexiles, Brefugee

Bedeutung: Bezeichnung für den Austritt des Vereinten Königsreichs aus der EU, als Folge des Votums vom 23. Juni 2016.

Das Wort setzt sich aus Britain und Exit zusammen.

Im Beitrag siehst du weitere Wortneuschöpfungen:

Bregret

Eine Folge des Brexit war der Bregret. Also das Bereuen des Ausstiegs aus der EU. Das Wort „Bregret“ setzt sich aus „Britain“ und „regret“ (dem englischen Verb für bereuen) zusammen.

Brexodus

Eine weitere Folge des Brexit ist der Brexodus. Damit ist gemeint, dass vermehrt EU-Ausländer das Vereinte Königreich (Großbritannien) vor und nach dem Brexit verlassen haben. Einwohner Großbritannien sollen ebenso dazu neigen ihre Heimat wegen des Brexit als Votum gegen den Austritt aus der EU zu verlassen. – Das Wort „Brexodus“ setzt sich aus den Worten „Britain“ und „Exodus“ zusammen. „Exodus“ bedeutet: massenhafte Auswanderungen bzw. Auszug. Es ist begannt geworden, durch den im Alten Testament geschilderten Auszug der Israeliten aus Ägypten.

Mehr über Brexodus findest du hier.

Brexiles

Die Menschen, die das Vereinte Königreich im Zuge des Brexit verlassen, werden auf englisch „Brexiles“ genannt. (Auch Brexilies ist an die Bibel angelehnt: An das englische Wort „Israelites“.) Als deutsches Wort existiert: Brexilanten.

In Verbindung mit einem Länderkürzel wird das Wort „-exit“ verwendet, um den Ausstieg eines Landes aus einer geopolitischen Einheit zu bezeichnen. (z.B. Grexit)

Mehr über Brexiles findest du hier.

Brefugee

Menschen, die nach dem Brexit, das Vereinigte Königreich verlassen, werden auch „Brefugees“ genannt. Das Wort setzt sich aus „Britain“ und „Refugee“ zusammen. Refugee ist das englische Wort für Flüchtlinge.

Einzahl: Brefugee
Mehrzahl: Brefugees

Mehr über Brefugee findest du hier.

Brexident (oder Braccident)

Bezeichnung für den Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU im Zuge des Brexit-Votums, mit der Bewertung des Austritts als Unfall bzw. Desaster.

Das Wort Brexident setzt sich aus den Worten „Brexit“ und „Accident“ zusammen. „Accident“ bedeutet Unfall.

Das Wort „Braccident“ setzt sich aus den Worten „Britain“ und „Accident“ zusammen.

Brexiteers

Bezeichnung für Unterstützer des Brexit; insbesondere für britische Politiker, die mit den Austrittsverhandlungen mit EU beauftragt sind.

Brexiteers werden auch „Leaver“ genannt. („Leaver“ bedeutet im wortwörtlichen Sinne „Verlasser“) (Synonyme für Brexiteer: Brexiter)

Das Wort setzt sich aus dem Wort „Brexit“ und der Endung „eer“ zusammen.

Breality

Bezeichnung für die Welt nach dem Brexit. Das Wort setzt such aus den Worten „Britain“ und „Reality„. Es steht für eine sich verändernde Wirtschaft, verändernde Migration und andere Politik im Vereinigten Königreich.

Brechtsruck

Deutsches Wort für den Brexit, welcher damit als Sieg bzw. Durchsetzen von nationalen und rechten Ideen verstanden wird. Das Wort setzt sich aus den Worten „Britain“ und „Rechtsruck“ zusammen.

Was ein Rechtsruck ist, haben wir hier erklärt.

Bremain

Abkürzung für „British Remain“ – wurde von Wählern verwendet, die in der Europäischen Union verbleiben wollten und dementsprechend gegen den Austritt des Vereinigten Königreiches (UK) aus der EU votierten.

Was sind Fake News? Bedeutung erklärt

„Fake News“ ist ein Schlagwort für Nachrichten, deren Wahrheitsgehalt fragwürdig bis falsch ist und die stark polarisieren, einseitig berichten und generalisieren. Sie zeichnen sich unter anderem durch reißerische und provozierende Überschriften, gefälschte und provokante Bilder, sowie schwache und fragwürdige Behauptungen bis Lügen aus.

„Fake News“ bewegen Emotionen und erreichen durch ihren provokanten und schockierenden Charakter viele Menschen.

Streng gesehen, sind Satire-News-Seiten wie „Der Positillon“ auch „Fake News“-Seiten. Jedoch haben sie keine manipulativen Absichten, sondern verbreiten spöttische und scherzhafte Inhalte, deren Wahrheitsgehalt teils gegen Null tendiert und damit nicht vorhanden ist, aber auf bestimmte Ansichten des Zielpublikums anspielt.

Ein weiterer ähnlicher Begriff ist: Lügenpresse

Warum werden „Fake News“ verbreitet?

Wer „Fake News“ im Internet verbreitet, macht dies aus mehrere Gründen:

  • Eine bestimmte politische Ansicht verbreiten
  • Stimmung gegen jemanden oder eine Gruppe von Personen machen
  • Geld durch die Aufrufe der Fake News verdienen
  • Durch Betrug Geld mit Fake News verdienen

Da es keine Regularieren im Internet gibt, wer Inhalte verbreiten kann, können sich die Verbreiter von „Fake News“ einfach eine Domain registrieren, ein CMS installieren und von dort aus Fake News in die sozialen Netzwerke verbreiten.

„Fake News“ sind keine Falschmeldungen

„Fake News“ kann nicht einfach mit dem Wort „Falschmeldung(en)“ übersetzt werden. Bestandteil der „Fake News“ sind bewusste Irreführungen und das Auslassungen von Informationen in der Berichterstattung. Das Adjektiv „fake“ muss somit als „falsch“ und „täuschend“ übersetzt werden. Somit sind „Fake News“ Nachrichten, die falsch und bewusst täuschend sind.

Eine Eindeutschung stellt das Wort „Fakenachrichten“ dar.

Das Wort „Fake News“ wird schon Ende des 19. Jahrhunderts verwendet, um auf Falschmeldungen in den Zeitungen zu entlarven. Der Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gelang dem Ausdruck „Fake News“ im November 2016. Donald Trump hat in seinem Wahlkampf das Wort mehrfach gebraucht und es damit verbreitet.

Woran du „Fake News“ erkennst?

Solltest du den Eindruck haben, dass du Nachrichten liest, die nicht wahr sein können, dann solltest du diese überprüfen. Verwende folgende Methoden:

  • Überprüfe bei den Suchmaschinen, ob auch andere Seiten darüber berichten
  • Prüfe, ob die Webseite, die die fragwürdigen Inhalte verbreitet, ein Impressum hat. (Falls sie keins hat, solltest du sehr vorsichtig mit den Nachrichten umgehen.)
  • Wird im Beitrag Stimmung gegen jemanden oder eine Gruppe gemacht? Falls ja, so solltest du vorsichtig mit dem Inhalt sein.
  • Achte auf die Rechtschreibung. Ist sie schlecht, so solltest du auch den Inhalt des Beitrages anzweifeln.
  • Gibt es im Text Zitate deren Herkunft unklar ist. Prüfe bei den Suchmaschinen, wie auch andere Webseiten diese Zitate veröffentlicht haben.
  • Passen die Bilder zum Text? Wirken sie bearbeitet?

Themen von Fake News

„Fake News“ finden insbesondere in den sozialen und Online-Medien statt. Hier werden Falschmeldungen in manipulativer Absicht verbreitet, um eine bestimmte Sicht auf die Welt zu verbreiten.

Themen von Fake News können sein:

  • Berichte über Politiker
  • Berichte über Flüchtlinge
  • Berichte über Religion (Islam)
  • Berichte über Gewalt
  • Berichte über Konflikte (Syrien / ISIS)
  • Berichte über Ländern (Russland, USA)

Fake News Webseiten

„Fake News Webseiten“ ist eine Bezeichnung für Webseiten, auf denen stark generalisierende, polarisierende, teils falsche und einseitige Informationen veröffentlicht werden, welche als Nachrichten gekennzeichnet sind. Als Nachrichten werden ebenso Desinformation und Propaganda veröffentlicht.