Alle (6) Enden von Elden Ring erklärt


In Elden Ring haben die Spieler die Möglichkeit, eines von insgesamt sechs unterschiedlichen Enden zu erreichen. Um die unterschiedlichen Enden zu erreichen, müssen Spieler im Verlauf ihres Spieldurchlaufs unterschiedliche Questreihen beenden.

Das Zeitalter des Zerbrechens: Ende von Elden Ring

Das Ende, das die meisten Spieler in ihrem ersten Durchspielen erreichen dürften, ist das normale Ende, das auch als “Zeitalter des Zerbrechens” bekannt ist. Nach dem finalen Boss-Kampf können die Spieler die Überreste des Bosses berühren und erhalten eine Option, den Elden Ring wieder zusammen zu setzen. Dadurch werden die Befleckten selbst zum neuen Elden Herrscher und sitzen auf dem Elden Thron. Die Spieler haben dadurch die Ordnung wiederhergestellt, die vor dem Zerbrechen des Ringes herrschte und geben dem Zwischenlanden somit eine Chance, das Chaos zu beseitigen.

Der Segen der Verzweiflung: Ende von Elden Ring

Um den Segen der Verzweiflung auszulösen, müssen die Spieler die Questreihe vom Dungfresser abgeschlossen haben. Die Questreihe sieht unter anderem vor, dass die Spieler sechs Saatbeet-Flüche sammeln und sie dem Dungfresser bringen. Es ist auch notwendig, dass sie dafür die Quest vom Schwarzen Wächter, dem großen Boggart, beenden. Der Dungfresser wird am Ende der Questreihe Boggart töten, um an seinen Saatbeet-Fluch zu gelangen.

Wenn die Spieler dem Dungfresser die sechs Flüche beschafft haben, erhalten sie eine Heilrune des Fluches. Nach dem finalen Bosskampf können sie diese Heilrune in den Elden Ring einfügen, um ein neues Zeitalter einzuläuten. Dabei wird der Himmel von einem rötlichen Pesthauch überzogen und der Erdbaum wird absterben. Die Spieler haben den Segen des Fluches heraufbeschworen und die Zwischenlande eine verseuchte Zukunft beschert.

Das Zeitalter der Dämmerung: Ende von Elden Ring

Für dieses Ende müssen die Spieler die Quest von Fia beenden und am Ende ihren schlafenden Körper berühren. Sie werden in den Traum vom Sterbebett gezogen und müssen dort gegen den Lichdrachen Fortissax kämpfen. Wenn sie aus dem Traum siegreich erwachen, sind die Befleckten im Besitz der Heilrune des Todes.

Nach dem finalen Bosskampf können die Spieler die Heilrune nutzen, um damit das Zeitalter der Dämmerung auszulösen. Damit erfüllen sie Fias Wunsch, die nach dem Mord an Godwyn davon träumte, den Zwischenlanden die Erlösung in der Form des Todes zu bringen. Das Zeitalter der Dämmerung sorgt dafür, dass alle Wesen in den Zwischenlanden früher oder später unter der dichten Ascheschicht, die das Land überzieht, sterben werden. Selbst Halbgötter sind von diesem Fluch nicht befreit, sodass niemand mehr ewig leben und – nach Fias Meinung – ewig leiden muss.

Das Zeitalter der Ordnung: Ende von Elden Ring

Das Zeitalter der Ordnung wird eingeläutet, wenn die Spieler vorher die Questreihe von Bruder Corhyn und der Goldmaske beendet haben. Im Verlauf der Questreihe werden die Befleckten ein Teil der Goldenen Ordnung, die auch Radagon verehrt. Wenn sie das Zerbrechende Farum Azula beendet haben, können die Spieler zur Goldmaske zurückkehren, die sich jetzt beim Heiligtum des Erdbaums befindet. Die Spieler erhalten als Belohnung für ihre Mühen die Heilrune der Perfekten Ordnung.

Wenn die Spieler die Heilrune nach dem finalen Bosskampf aktivieren, wird das Zeitalter der Ordnung ausgerufen und ein goldener Schimmer überzieht die Zwischenlande. Es kehrt Frieden ein und das Chaos ist besiegt. So scheint es zumindest. Denn das Zeitalter der Ordnung ist eigentlich eine Art der Massenmanipulation, bei der alle Wesen der Zwischenlande dem Willen der Goldenen Ordnung unterworfen werden und nur noch nach ihren Vorgaben handeln können. Nur noch die Ideologie der Ordnung gilt. Für individuelles Denken und Handeln ist kein Platz.

Zeitalter der Rasenden Flamme: Ende von Elden Ring

Um das Zeitalter der Rasenden Flamme auszulösen, müssen die Spieler vorher die Questreihe von Hyetta beenden und die Drei Finger getroffen haben. Diese ehemaligen Abgesandten des Größeren Willen wurden von einer dunklen Macht korrumpiert und verbrannt. Hyetta sieht sich selbst als eine Botin der Drei Finger und ist der Meinung, dass sie die Botschaft dieser größeren Macht verbreiten muss.

Wenn die Spieler die Drei Finger getroffen und ihre Flamme akzeptiert haben, erhalten sie von Hyetta das Siegel der Rasenden Flamme. Damit soll es laut Hyetta möglich sein, die Fehler wegzubrennen, die vom Größeren Willen in den Zwischenlanden angerichtet wurden.

Beenden die Befleckten den finalen Bosskampf, startet eine Zwischensequenz, in der sie langsam auf die Überreste des Bosses zugehen. Noch bevor sie den leblosen Körper berühren können, brechen die Befleckten unter Schmerzen zusammen. Als sie wieder erwachen, tragen sie statt ihres Kopfes ein einziges, großes, in gelbe Flammen gehülltes Auge und die Rasende Flamme bricht aus ihnen aus, um die Zwischenlande zu verbrennen.

Weil das Siegel der Rasenden Flamme automatisch aktiviert wird, können die Spieler keines der anderen Enden auswählen. Allerdings können sie das Siegel aufheben, wenn sie Miquellas Nadel im Inventar haben und damit im Zerbrechenden Farum Azula den Drachenfürsten Placidusax aufsuchen.

Das Zeitalter der Sterne: Ende von Elden Ring

Für das Zeitalter der Sterne müssen die Spieler die Questreihe von Ranni, der Hexe abgeschlossen haben und ihr am Mondlicht-Altar den Dunkelmondring auf den Finger gezogen haben. Wenn die Spieler danach den finalen Bosskampf überstehen, finden sie neben den Überresten des Bosses ein Beschwörungszeichen auf dem Boden. Aktivieren sie das Zeichen, wird Ranni herbeigerufen.


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Ranni lässt die Überreste des Bosses und seine Runen zu Staub zerfallen. Sie erklärt, dass ein neues Zeitalter anbricht, in dem die Bewohner der Zwischenlande vom großen Mond, statt von dem Größeren Willen und den Zwei Fingern geleitet werden. Rannis Weg führt weg von den äußeren Göttern und hinab in die Dunkelheit. Die Befleckten werden dabei an ihrer Seite wandeln, weil sie mit Ranni durch das Überstreifen des Ringes einen Bund für die Ewigkeit eingegangen sind.

Autor: Pierre von BedeutungOnline

Hallo, ich bin Autor und Macher von BedeutungOnline. Bei BedeutungOnline dreht sich alles um Worte und Sprache. Denn wie wir sprechen und worüber wir sprechen, formt wie wir die Welt sehen und was uns wichtig ist. Das darzustellen, begeistert mich und deswegen schreibe ich für dich Beiträge über ausgewählte Worte, die in der deutschen Sprache gesprochen werden. Seit 2004 arbeite ich als Journalist. Ich habe Psychologie und Philosophie mit Schwerpunkt Sprache und Bedeutung studiert. Ich arbeite fast täglich an BedeutungOnline und erstelle laufend für dich neue Beiträge.


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